TEAMARBEIT.

Werkleiter Dr. Robert Engelhorn.

Das BMW Group Werk München ist bereit für die Zukunft. Dank der Investitionen in Höhe von rund 700 Millionen Euro und der Entscheidung, den BMW i4 in München zu fertigen, besitzt das Werk hervorragende Perspektiven. Die Kombi­nation aus innovativen und nachhaltigen Produktionsstruk­turen und dem Einstieg in die Elektromobilität stärkt die Zukunftsfähigkeit des Stammwerks erheblich. Und zwar so­wohl mit Blick auf seine Wettbewerbsfähigkeit als auch hin­sichtlich der Sicherung von Beschäftigung. 

Seine einzigartige Lage – im Zentrum einer Millionen­metropole – stellt das Werk München tagtäglich vor Heraus­forderungen. Die beengten Platzverhältnisse erhöhen die Komplexität der ohnehin in der Premium-Automobilindustrie anspruchsvollen Logistikprozesse. Darüber hinaus sind freie, flexibel nutzbare Flächen Mangelware. Zudem legt das Werk angesichts der nahen Wohnbebauungen höchsten Wert auf ein einwandfreies nachbarschaftliches Miteinander. 

Angesichts dieses Spannungsfeldes brachten die um­fangreichen Bauprojekte der vergangenen drei Jahre enorme Herausforderungen mit sich. Langfristige Großbaustellen wie die der neuen Lackiererei und des Karosseriebaus während laufender Produktion zu realisieren, erforderte höchst profes­sionelle Planung, perfekte Kommunikation und konsequente Koordination aller am Bau beteiligter Fachstellen. Teamarbeit wurde hierbei groß geschrieben. 

Ohne Frage: Das Investitionspaket war erforderlich – aus Sicht des Unternehmens, aus Sicht des Werkes sowie aus Sicht der Mitarbeiter. Und vor allem hinsichtlich der Orien­tierung am Kunden. Denn das permanente Verschieben der Grenze des technisch Machbaren führt nicht nur zu einer erhöhten Komplexität der Fahrzeuge, sondern auch zu wach­senden Ansprüchen des Kunden. Produktion und somit auch das Stammwerk, nicht zuletzt in seiner Rolle als Leitwerk für den BMW 3er, müssen diese Entwicklung nicht nur reaktiv beherrschen, sondern im Idealfall antizipieren. Das ist in be­eindruckender Manier gelungen.